Ein unverzichtbares Gerät zur Ausstattung eines jeden Heizungsraums mit einer Wärmepumpe ist der Warmwasserspeicher. Dabei sollte ein Speicher mit einem Wärmetauscher mit vergrößerter Oberfläche gewählt werden, um eine effiziente Wärmeaufnahme sicherzustellen. Dies gewährleistet den reibungslosen Betrieb der Wärmepumpe sowohl im Sommer als auch während der Heizperiode.
Ein weiteres zentrales Element ist der Heizwasser-Pufferspeicher. Besonders bei Heizkörperinstallationen ist dieser notwendig, da er die Anlage vor Abkühlung während des reversierenden Betriebs der Wärmepumpe im Abtauprozess schützt. Der Pufferspeicher dient zudem als hydraulische Weiche mit Wärmespeicher und stellt somit eine konstante Warmwasserversorgung sicher, unabhängig von äußeren und inneren Bedingungen des Gebäudes. Dies ist besonders bei Fußbodenheizungen mit Thermoelektroventilen wichtig, wo viele Heizkreise geschlossen sein können, wenn kein Wärmebedarf besteht.
Dem Heizwasser-Pufferspeicher
Da Wärmepumpen in einem geschlossenen System arbeiten, ist ein Membran-Ausdehnungsgefäß in jedem Heizungsraum erforderlich. Zur Verbindung des Warmwasserspeichers mit dem Heizwasser-Pufferspeicher dient ein Dreiwegezonenventil mit Antrieb. Dieses Gerät steuert den Fluss des Heizwassers zwischen der Heizungsanlage und dem Wärmetauscher im Warmwasserspeicher. In der Regel hat die Steuerung der Wärmepumpe die Warmwasserbereitung priorisiert. Nach Erreichen der Solltemperatur des Brauchwassers wird der Fluss auf den Heizwasser-Pufferspeicher umgeschaltet, um die Raumheizung fortzusetzen.

Pumpengruppen
Zur Vervollständigung des Heizungsraums gehören Pumpengruppen, die die Wärme vom Heizwasser-Pufferspeicher zu den Heizkörpern oder dem Fußbodenheizungsverteiler transportieren. Pumpengruppen bestehen aus einer Umwälzpumpe, Kugel-/Rückschlagventilen mit Thermometern und können je nach Modell mit einem Mischventil mit Antrieb ausgestattet sein. Bei mehreren Heizkreisen werden die Pumpengruppen über einen hydraulischen Verteiler verbunden. Wie bei Heizkesseln sind auch bei Wärmepumpen die restlichen Regel-, Sicherheits-, Absperr- und Messarmaturen notwendig.
Aus wirtschaftlicher Sicht sollte beim Vergleich der Kosten für die Ausstattung eines Heizungsraums mit einer Wärmepumpe gegenüber anderen Wärmequellen nicht vergessen werden, dass kein Schornsteinbau erforderlich ist. Dies kann erhebliche Kosten einsparen. Zudem entfallen beim Einsatz einer Wärmepumpe im Vergleich zu Festbrennstoffkesseln die Kosten für die Lagerung von Brennstoffen, was die Baukosten des Hauses weiter senken kann.